Sonntag, 15. Februar 2026

Gen Z offiziell „dümmer“ als Generation zuvor – Neurowissenschaftler fällt vernichtendes Urteil

Washington D.C. – Über Jahrzehnte hat jede Generation ihre Eltern in der kognitiven Entwicklung übertroffen. Bis jetzt. Studien liefern bedenkliche Erkentnisse zur Gen Z, erstmals bricht eine Generation mit der historischen Entwicklung der Intelligenz. Neurowissenschaftler Dr. Jared Cooney Horvath brachte vor dem US-Senat erschreckende Zahlen auf den Tisch. Seit zwei Jahrzehnten stagniert die menschliche Entwicklung demnach und hat sich bei manchen Bereichen sogar umgekehrt. In der New York Post wird der Forscher deutlich, wenn es um die Gen Z geht: „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die Generation vor ihr.“ 

Intelligenz-Entwicklung der Menschheit gestoppt: Gen Z in IQ-Tests schlechter als Generation vor ihr 
Diese Entwicklung betrifft nicht nur die USA. Studien aus Norwegen, Deutschland und anderen westlichen Ländern bestätigen den Trend. Die Universität Oslo beobachtete bereits ab 2015 einen signifikanten Rückgang der Testergebnisse. Auch die Northwestern University in den USA stellte fest, dass Menschen, die nach 1995 geboren wurden, niedrigere Intelligenzwerte aufweisen. Seit die ersten standardisierten Tests in den 1930er Jahren eingeführt wurden, stiegen die IQ-Werte kontinuierlich an – Wissenschaftler nannten das den „Flynn-Effekt“. Bessere Ernährung, mehr Bildung und verbesserte Lebensbedingungen sorgten dafür, dass jede Generation klüger war als die vorherige. Doch seit dem Geburtsjahrgang 1975 hat sich der Trend laut einer Studie aus Norwegen umgekehrt. Die Gen Z hat es durchaus in manchen Bereichen schwerer, als die Millennial-Generation vor ihr. 

Neurowissenschaftler mahnt: „Unsere Kinder sind geistig weniger leistungsfähiger als wir in ihrem Alter“ 
Fakt ist: Die Generation Z schneidet besonders schlecht in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Leseverständnis, Mathematik und Problemlösung ab. Die Rückgänge zeigen sich in allen kognitiven Bereichen, vom Arbeitsgedächtnis bis zur allgemeinen Intelligenz. Als Ursache vermuten Forscher wie Horvath digitale Reizüberflutung. Der Neurowissenschaftler erklärt: „Mehr als die Hälfte der Zeit, in der ein Teenager wach ist, verbringt er damit, auf einen Bildschirm zu starren.“ Diese ständige Berieselung mit kurzen, oberflächlichen Informationshäppchen verhindere tiefgreifendes Lernen. „Eine traurige Tatsache, der sich unsere Generation stellen muss. Unsere Kinder sind geistig weniger leistungsfähiger als wir in ihrem Alter“, stellt er fest. Eine Stanford-Studie bestätigt diese Theorie. Jugendliche mit intensiver Bildschirmnutzung schnitten deutlich schlechter bei Tests zum Arbeitsgedächtnis und zur Aufmerksamkeit ab als Gleichaltrige mit geringerem Medienkonsum. Ein Klischee, das sich bestätigt. Wobei viele Dinge, die jungen Generationen nachgesagt werden, auch nicht stimmen. So ist die Gen Z laut einer Studie beispielsweise nicht faul – im Gegenteil sogar. 

Forscher macht Digitalisierung für IQ-Schwäche der Gen Z verantwortlich 
Paradoxerweise verschärfen ausgerechnet die Schulen das Problem. Seit 2010 setzen Bildungseinrichtungen verstärkt auf digitale Technologien. Horvath warnt: „Der Mensch ist von Natur aus darauf ausgelegt, durch Interaktion mit anderen zu lernen“ – nicht durch das Durchklicken von Bildschirmen für oberflächliche Zusammenfassungen. „Und ohne die nötige Anstrengung können selbst brillante Köpfe verkümmern.“ Daten aus 80 Ländern zeigen laut Horvath: Sobald Staaten digitale Technologien flächendeckend in Schulen einführen, sinken die Leistungen erheblich. Die Generation Z verbrachte zwar mehr Zeit in der Schule als alle Generationen zuvor, wurde aber trotzdem weniger intelligent. Besonders problematisch: Viele junge Menschen merken nicht einmal, dass ihre kognitiven Fähigkeiten nachlassen, klagt der Forscher. „Je intelligenter sie sich selbst einschätzen, desto dümmer sind sie in Wirklichkeit.“

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