Gewalt, Respektlosigkeit und Lehrer, die mit Problemen allein bleiben: Die ehemalige Gesamtschullehrerin Birgit Ebel berichtet aus dem Alltag von Brennpunktschulen in Nordrhein-Westfalen.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Posts mit dem Label Gewalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gewalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 26. August 2026
Freitag, 21. August 2026
Experte fordert Schließung von Problemschule
In der Debatte um die Probleme an der Karolina-Burger-Realschule in Ludwigshafen gibt es nun weitgehende Forderungen. Der Psychologe und Migrationsforscher Ahmad Mansour schlägt vor, die Schule zu schließen und die Schüler auf andere Standorte zu verteilen. Das sagte er im Gespräch mit „Bild“, nachdem das rheinland-pfälzische Bildungsministerium die Schulleitung in der zweiten Woche nach Beginn des neuen Schuljahrs abberufen hatte.
Montag, 20. April 2026
"Müssen Lehrer mit Baseballschlägern in die Schule?"
Der Gründer der Berliner Sozialeinrichtung „Die Arche“, Bernd Siggelkow, kritisiert angesichts der alarmierenden Zahlen zu Gewalt von Schülern die Zustände an deutschen Schulen. Er fragt sich, ob Lehrer „künftig mit Baseballschlägern zur Schule“ müssten. Siggelkow spricht in einem Video-Beitrag der „Arche“ über die neuesten Zahlen. Diese offenbaren, was Armut, Bildungsferne, schlechte Integration und Perspektivlosigkeit auslösten, insbesondere in den Ballungsgebieten: „Wir haben unsere Schulen nicht mehr im Griff“, resümiert Siggelkow.
Dienstag, 31. März 2026
Donnerstag, 29. Januar 2026
Mittwoch, 17. Dezember 2025
Dienstag, 25. November 2025
Donnerstag, 11. September 2025
Freitag, 24. Januar 2025
Umfrage: Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr
Zwei Drittel der Schulleiter berichten, dass die Gewalt an ihrer Schule gestiegen sei. Die Täter körperlicher Attacken sind meist Schüler, psychische Übergriffe üben vor allem Eltern aus. Zunehmend werden auch schulfremde Personen gewalttätig. Viele Schulbehörden versuchen, die Vorfälle unter den Teppich zu kehren.
Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr – und zunehmend gehören Lehrer zu den Opfern. Das belegen neue Zahlen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Lehrerverbandes VBE geben 60 Prozent der Schulleiter an, dass die Gewalt an ihren Schulen in den vergangenen fünf Jahren gestiegen sei. Besonders häufig kommt sie an Haupt-, Real- und Gesamtschulen vor – hier sagten sogar 74 Prozent der Schulleiter, dass die Gewalt zunehme. Nicht nur Schüler unter sich werden gewalttätig, sondern sie greifen auch Lehrkräfte an.
Donnerstag, 16. Januar 2025
„Jagd“ auf Siebtklässler - Polizeieinsatz an Schule
Berlin (dpa/bb) - Erneut steht eine Berliner Schule wegen gewaltbereiter Schüler im Umfeld in den Schlagzeilen. Nach einer „Jagd“ auf einen Schüler der Friedrich-Bergius-Schule im Südwesten der Hauptstadt offenbar von Jugendlichen anderer Schulen musste die Polizei am Mittwoch zu einem größeren Einsatz anrücken. Außerhalb des Schulgeländes sei ein Siebtklässler „gejagt“ worden, bestätigte die Schulleitung der dpa.
Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet und aus einem schulinternen Schreiben zu den Vorfällen zitiert.
Ein mutmaßlicher Täter im Alter von 15 Jahren wurde nach Angaben der Polizei festgestellt. Die Schulleitung der Bergius-Schule sprach von einem Drohbrief auf Arabisch, der eingegangen sei. Am Donnerstagmorgen stand die Polizei vorbeugend vor der Schule. Es gehe um den „Schutz der Schüler“, sagte eine Vertreterin der Schulleitung.
Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) sagte am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, sie habe mit der Schule telefoniert und erneut einen Wachschutz angeboten. „Auch das ist mir vorhin am Telefon wieder abgelehnt worden.“
Donnerstag, 4. April 2024
„Ich hatte jeden Tag Angst vor dieser Schul-Hölle“
„Das hier war für mich die Hölle“, sagt die 64-Jährige als sie zur Mittelschule Reichenbach blickt. Hier wollte die Frau, die einst Archäologie und Kunstgeschichte studiert hatte, eigentlich ihren großen Traum verwirklichen: Lehrerin werden, Kunst und Deutsch unterrichten und die letzten beiden Jahre vor der Rente etwas wirklich Sinnvolles tun. Monate später bleibt nur Verbitterung.
Mittwoch, 27. März 2024
NRW: Siebtklässler droht, Lehrerin zu enthaupten – „Kein Einzelfall“
Gewalt an Schulen in NRW ist keine Seltenheit, wie eine Umfrage des Philologenverbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NRW) ergab. Sabine Mistler, Vorsitzende des PhV NRW und selbst Lehrerin, berichtet von einigen schlimmen Beispielen, die aufhorchen lassen…
Sie selbst musste bislang nie Erfahrung mit Gewalt in der Schule machen – doch immer wieder bekommt Mistler von ihren Kollegen aus NRW einige schlimme Beispiele erzählt. Und die Zahlen unterstreichen das:
Fast die Hälfte (47 Prozent) aller befragten Lehrer an Gymnasien und mehr als ein Dreiviertel (76 Prozent) der befragten Lehrkräfte an Gesamtschulen waren in den vergangenen Jahren schon einmal persönlich von Gewalt betroffen. Insgesamt 1.500 Lehrkräfte beteiligten sich an der Umfrage.
Samstag, 25. Juni 2016
Keine Bildung ist der Faktor für Kriminalität
Bonn. Der Fall Niklas P. hat viele den Weg ins Gericht finden lassen. Obwohl die Hitze des Tages, die man am Eingang des moderat gekühlten Bonner Landgerichts zurückgelassen hat, eher in den Biergarten gelockt hätte. Aber das Thema „Jugendkriminalität“ brennt derzeit in Bonn, wird heiß diskutiert und die Sorge, dass Gewalt und Angst weiter zunehmen, ist sehr groß. Besonders bei Eltern. So konnte Landgerichtspräsidentin Margarethe von Schwerin nicht ohne Stolz ein großes Publikum zum Auftakt der neuen Podiumsdiskussions-Reihe „Justiz konkret in Bonn“ in ihrem Haus begrüßen. Denn das Startthema der Serie war durchaus der Aktualität geschuldet: „Herausforderung Jugendkriminalität.“
Mittwoch, 23. März 2016
Zu unreif für die Reifeprüfung?
Köln. Bis zu 200 aufeinander losgehende Schüler, zwei Schwerverletzte - die Gewaltexzesse rund um das Kölner Humboldt-Gymnasium vor einer Woche werfen einen Schatten auf den Abiturjahrgang 2016. Die Oberbürgermeisterin der Domstadt, Henriette Reker, bringt auf den Punkt, was viele denken: „Früher sprach man von einem „Reifezeugnis“, hier aber ist die Unreife offenkundig.“ Auch Bildungsexperten denken darüber nach, was bei diesen speziellen Abiturienten in spe schiefgegangen ist und ob es gar einen Fehler im System gibt. Stichwort: gymnasiale Schulzeitverkürzung - G8 statt G9, 12 statt 13 Jahre bis zum Abi.
Donnerstag, 17. März 2016
Darf man diesen Schülern das Zeugnis der Reife erteilen?
Leserbriefe Zu den Berichten über Abi-Krawalle an Kölner Schulen:
Die Herren und Damen Abiturienten überziehen erheblich die gültigen Verhaltensregeln in unserer Gesellschaft. Drogen, Waffen jeglicher Couleur und Glasflaschen als Wurfgeschosse sind an der Tagungsordnung, wenn sich bis zu 200 Abiturienten regelrechte Straßenschlachten liefern.
Polizei ist auch hier wieder gefordert und plant für die kommenden Jahre präventive Anstrengungen, die zu Lasten der Gesellschaft fallen. Es sieht so aus, als läge ein Defizit an Erziehungsmaßnahmen in einigen Familien der Schüler, vielleicht sind auch dort in unserer Zeit alte Strukturen eingebrochen.
Dann kommt sofort der Ruf nach Aufgaben der Schulen, die Erziehungsaufgaben aber auch nur marginal erfüllen können. Strafen fallen wieder einmal unter das Jugendstrafgesetzbuch, obwohl die erwachsenen Schüler schon Wahlrecht haben und ihre Entscheidung zum Studium selber in die Hand nehmen. Da wäre es sinnvoll, die straffällig gewordenen Schüler vom Abitur selbst auszuschließen.
Dr. Fritz HaunMittwoch, 16. März 2016
„Schluss mit lustig, das ist bitterer Ernst“
Duisburg. Zu den Krawallen der Mottowoche in Köln nimmt der Landesvorsitzende der GdP Erich Rettinghaus wie folgt Stellung:
„Diese ausufernde Gewalt mit Waffen und gefährlichen Gegenständen, ohne Rücksicht auf mögliche dauerhafte körperliche Schädigungen, ist nicht hinnehmbar. Anlass ist das Ende der Schulzeit, welches eigentlich gefeiert werden sollte.
Abonnieren
Posts (Atom)


.png)



