Wenn Grundschüler auf eine weiterführende Schule wechseln oder Schüler nach ihrem Abschluss eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnen, dann wird immer wieder deutlich, dass die Leistungen von heute nicht unbedingt mit den Leistungen vergangener Jahrgänge gleichzusetzen sind. Das ist eine Entwicklung, die man so auch an der Städtischen Realschule Bergneustadt wahrgenommen hat. „Wir können nicht mehr das machen, was wir noch vor einigen Jahren gemacht haben“, sagte Unterstufenkoordinatorin Barbara Spiller im Gespräch mit OA durchaus besorgt.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. „Die Schüler arbeiten immer unstrukturierter. Das Gewusel im Heft zeigt das Chaos im Kopf. Und oft können die Kinder nicht länger als zehn Minuten am Stück konzentriert arbeiten“, erklärte die Lehrerin. Verändert hätten sich auch die Elternhäuser. Viele Eltern seien berufstätig oder auch alleinerziehend.
