„Das hier war für mich die Hölle“, sagt die 64-Jährige als sie zur Mittelschule Reichenbach blickt. Hier wollte die Frau, die einst Archäologie und Kunstgeschichte studiert hatte, eigentlich ihren großen Traum verwirklichen: Lehrerin werden, Kunst und Deutsch unterrichten und die letzten beiden Jahre vor der Rente etwas wirklich Sinnvolles tun. Monate später bleibt nur Verbitterung.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
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Donnerstag, 4. April 2024
Donnerstag, 26. Oktober 2023
Die Bildungslücke wird größer
Es sind Zahlen, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen wollen. Allein in Sachsen sind tausende Lehrstellen unbesetzt, bundesweit sind es mehr 30.000. Gleichzeitig gibt es immer mehr junge Erwachsene, die gar keinen Berufsabschluss haben. Lediglich 38 Prozent der Männer und Frauen zwischen 25 und 34 Jahren konnte im vergangenen Jahr einen solchen Abschluss vorweisen, ergibt die Auswertung der aktuellen OECD-Bildungsstudie. Noch 2015 waren es reichlich 50 Prozent. Welche beruflichen Pläne haben junge Leute heute?
Donnerstag, 30. Juli 2020
Abiturienten trotz Corona mit besseren Prüfungsnoten
Sachsen. Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben Sachsens Abiturienten im Jahr 2020 den besten Notendurchschnitt der letzten Jahre erzielt. Nach Abschluss der Prüfungen liegt er bei 2,16 und ist somit gegenüber dem Vorjahr mit 2,20 noch einmal leicht besser, wie das Kultusministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte.
Von den 10 252 (Vorjahr: 10 507) zur Abiturprüfung 2020 zugelassenen Schülern an den Gymnasien erreichten 10 014 die allgemeine Hochschulreife. Damit liegt die Bestehensquote bei 97,73 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr (97,36 Prozent) leicht gestiegen.
«Trotz der Krisensituation haben die Abiturienten in häuslicher Lernzeit ihre Hausaufgaben erfüllt und sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Dass sie dabei sogar den besten Durchschnitt in einem sächsischen Abitur erreicht haben, spricht für die Schüler und die Lehrer, die ihre Schützlinge bestens vorbereitet haben», teilte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) mit.
Der Durchschnitt sei für ihn jedoch nicht entscheidend, so Piwarz. Wichtiger sei, dass die Abiturienten einen richtigen Abschluss mit Prüfungen in der Tasche haben, ohne «Corona-Stempel».
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