Die Berliner Polizei hat größere Probleme bei der Suche nach genug Nachwuchs - und leidet dabei besonders unter den schlechten Deutschkenntnissen der Bewerber. «Wir haben ein ganz erhebliches Problem der Deutschkenntnisse, ganz unabhängig von Nationalitäten», sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
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Montag, 26. Januar 2026
Sonntag, 7. September 2025
132 von 240 Polizeischülern in Berlin müssen Deutschunterricht nehmen
Von 240 Nachwuchskräften der Berliner Polizei, die ihre Ausbildung im Frühjahr 2025 begonnen haben, benötigen 132 Deutsch-Förderunterricht. Das teilte die Berliner Polizei auf Anfrage von NIUS mit. Insgesamt benötigen somit 55 Prozent der beginnenden Polizeischüler eine Förderung in Deutsch.
In der Regel sei der Bedarf an einer solchen Unterstützung im ersten Semester am höchsten, so die Polizei weiter. Der Anteil der Erstsemester, die entsprechende Nachhilfe benötigen, liege regelmäßig etwa bei 50 Prozent, verringere sich jedoch mit jedem Halbjahr.
Freitag, 24. Januar 2025
Umfrage: Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr
Zwei Drittel der Schulleiter berichten, dass die Gewalt an ihrer Schule gestiegen sei. Die Täter körperlicher Attacken sind meist Schüler, psychische Übergriffe üben vor allem Eltern aus. Zunehmend werden auch schulfremde Personen gewalttätig. Viele Schulbehörden versuchen, die Vorfälle unter den Teppich zu kehren.
Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr – und zunehmend gehören Lehrer zu den Opfern. Das belegen neue Zahlen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Lehrerverbandes VBE geben 60 Prozent der Schulleiter an, dass die Gewalt an ihren Schulen in den vergangenen fünf Jahren gestiegen sei. Besonders häufig kommt sie an Haupt-, Real- und Gesamtschulen vor – hier sagten sogar 74 Prozent der Schulleiter, dass die Gewalt zunehme. Nicht nur Schüler unter sich werden gewalttätig, sondern sie greifen auch Lehrkräfte an.
Dienstag, 21. Januar 2020
Bundespolizei senkt Anforderungen an Bewerber
Berlin. Zur Besetzung neu geschaffener Stellen hat die Bundespolizei laut einem Pressebericht ihre Anforderungen an Bewerber gesenkt. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppen berichten, hob die Behörde bei den Deutschtests für den mittleren Dienst die Fehlertoleranz im Diktat "geringfügig" an. Auch seien beim Fitnesstest Weitsprung und Liegestützen durch einen Pendellauf ersetzt worden.
„Die Voraussetzungen für eine Bewerbung zur Bundespolizei werden regelmäßig evaluiert und ggf. angepasst“, teilte die Bundespolizei dem Bericht zufolge mit. Der Pendellauf ermögliche "ein zeitgemäßes Bild der physischen Leistungsfähigkeit".
Montag, 16. September 2019
Schwierige Suche nach Polizei-Nachwuchs
Düsseldorf. Bei der NRW-Polizei spricht man gerne über die hohe Anzahl an Bewerbern für die Ausbildung und von einem großen Pool, aus dem man schöpfen könne. 11 246 Kandidaten sind es fürs Einstellungsjahr 2018 gewesen, 2300 (864 Frauen, 1416 Männer) von ihnen wurden genommen. Dass aber von den 11 246 bereits viele nicht die einfachsten Anforderungen erfüllt haben, hört man eher selten. Allein schon 1143 Bewerber schieden aus, weil sie keine Unterlagen eingereicht haben – immerhin rund zehn Prozent. Besonders erschreckend: Gegen 5,5 Prozent der Gesamtbewerber, also rund 620, lagen Ermittlungsverfahren bei der Polizei vor.
Das geht aus dem Jahresbericht 2018 des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) zur polizeilichen Einstellungskampagne hervor, der unserer Redaktion vorliegt.
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