DÜSSELDORF/BERLIN. Die Neuntklässler in NRW
haben bei einem Leistungsvergleich der Länder in Mathematik und den
Naturwissenschaften nur hintere Ränge belegt. Rechnerisch müssten die
Schüler hier zwei Jahre länger zur Schule gehen, um an die Leistungen
des Spitzenreiters Sachsen heranzukommen. Bildungsministerin Sylvia
Löhrmann (Grüne) räumte erheblichen Nachholbedarf der Schüler ein. Die
CDU-Opposition empfahl ihr: Nachsitzen. Und der Verband Bildung und
Erziehung (VBE) forderte mehr Geld für die Bildung.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Samstag, 12. Oktober 2013
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Wirtschaft top - Bildung Flop?
BERLIN. Erwachsene in Deutschland können im internationalen
Vergleich nur mittelmäßig lesen und Texte verstehen. Gleiches gilt für
die Grundrechenarten wie Prozentrechnen und Dreisatz.
Mittwoch, 11. September 2013
Inklusion: Proteste in NRW
DÜSSELDORF. Aufgrund der massiven Kritik von
Experten am geplanten Inklusionsgesetz in NRW fordern Kommunen,
Lehrerverbände und Opposition eine Verschiebung der heutigen Abstimmung
zum Inklusionsgesetz im Schulausschuss des Landtags. Ohne Ausgleich für
die Mehrkosten kündigten die Kommunen eine Verfassungsklage an. Die
rot-grüne Landesregierung sieht bisher keinen Mehrbedarf und lehnt
Sonderzahlungen ab.
In einer Erklärung beklagten Lehrer und Kommunen
fehlende qualitative Standards für die Inklusion, eine Verweigerung der
Finanzmittel für die bauliche und personelle Ausstattung sowie mangelnde
Wahlmöglichkeiten zwischen dem Besuch der Förderschulen und der
Regelschulen. Nach den Plänen des Schulministeriums soll das gemeinsame
Lernen behinderter und nicht behinderter Schüler bis 2025 schrittweise
für 65 Prozent eingeführt werden.
Quelle: Kölnische Rundschau vom 11.09.2013
Montag, 5. August 2013
Leserbriefe zu "Mut zur Lücke"
Der Leserbrief von Herrn Bley spricht aus meinem Herzen: mit den Bildungs-Jammern und dem Bildungs-Ankündigungen aufhören, oder Geld in die Hand nehmen, um ausreichend Infrastruktur zu schaffen. Ich ergänze, dass übersehen wird, dass zunehmend mehr Infrastruktur nötig ist: Dank der positiven Entwicklung sind die Frauen in der Arbeitswelt stärker vertreten. Sie hinterlassen zwangsläufig eine Erziehungs- und Bildungs-Lücke, die sie bisher kostenlos ausgefüllt hatten. Diese muss nun über eine exzellente Infrastruktur abgedeckt werden. Anstatt den Eltern und den Lehrern bei stark gestiegenen Anforderungen (Konsumdruck, elektronische Welt, Medien, G8, Mobilität) vergeblich immer wieder mehr abzuverlangen, ist die Infrastruktur eine gesellschaftliche Aufgabe geworden. Diese ist historisch bedingt von der Gesellschaft nun zu finanzieren. Oder ein Elternteil verabschiedet sich wieder vom Arbeitsleben zu Gunsten unseres Gemeinwesens und - ach ja - auch zu Gunsten der Kinder .... Oder wir hören auf zu jammern.
Martin Lang
Montag, 29. Juli 2013
Lehrer fordern "Mut zur Lücke" im Schulunterricht
DÜSSELDORF. Schulen müssen aus Sicht von NRW-Lehrerverbänden besser aufs "wirkliche Leben" vorbereiten. "Lehrpläne sind zu stark auf die reine Wissensvermittlung ausgerichtet", sagte der Landeschef des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, unserer Zeitung. Auch der Philologenverband forderte "mehr Mut zur Lücke bei Lehrplänen", damit Schulen die "Lebensbefähigung" der Schüler stärker in den Blick nehmen könnten.
Dienstag, 25. Juni 2013
Donnerstag, 6. Juni 2013
Problemfall Inklusion
DÜSSELDORF. Nach dem schlechten Zeugnis für ihre Inklusionspläne an Nordrhein-Westfalens Schulen muss Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) nachsitzen. Experten von Gewerkschaften, Kirchen, Eltern- und Wohlfahrtsverbänden kritisierten in einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag handwerkliche Mängel am Gesetzentwurf und vermissten verbindliche Qualitätsstandards für Diagnostik, gemeinsamen Unterricht sowie Lehrer- und Finanzausstattung.
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