DÜSSELDORF. Trotz Kritik von Eltern und Experten hält Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an der Einführung teurer grafikfähiger Taschenrechner (GTR) fest. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Antwort auf eine FDP-Anfrage hervor.
Zum 1. August werde die Nutzung der Rechner für die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium Pflicht.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Samstag, 15. März 2014
Freitag, 14. März 2014
Eltern rüsten zum Kampf gegen G8
BERLIN. Ungeliebtes Turbo-Abi: Wo Eltern frei wählen können, geben sie dem klassischen Abitur nach 13 Schuljahren den Vorzug. Initiativen aus nahezu allen Bundesländern formierten sich gestern bei einem ersten Treffen in Berlin, um gegen das ungeliebte Turbo-Abi nach nur acht Gymnasialjahren (G8) Front zu machen. Sie wollen keinen Lernstress mehr für ihre Kinder im Gymnasium, keinen "aufgepfropften" Nachmittagsunterricht. Ihre Kinder sollen wieder Zeit für Spiel, Sport und Kultur haben.
Freitag, 7. März 2014
Das Turbo-Abitur steht weiter in der Kritik
Für die neunjährige Katrin scheint alles ganz einfach. "Auf dem Gymnasium ist es schwerer, da werden die Noten schlechter. Aber wenn ich G8 mache, bin ich dafür früher fertig", meint die Frankfurter Viertklässlerin. Wie viele ihrer Mitschüler bekommt sie mit dem Halbjahreszeugnis von ihrer Klassenlehrerin die Empfehlung fürs Gymnasium.
Damit beginnt nicht nur in ihrer Familie die Qual der Wahl. Vor allem in den Städten, wo die Auswahl an Schulen groß ist, zerbrechen sich die Eltern die Köpfe. Können und sollen sie ihrem Kind das verdichtete Lernen auf dem Weg zum Abitur zumuten? Die Frage stellt sich nicht zuletzt deswegen, weil viele Bundesländer in Sachen Gymnasialreform wieder ein Stück zurückrudern.
Donnerstag, 20. Februar 2014
Vertretung nicht sicher
DÜSSELDORF. Nach häufigen Klagen von Eltern über den hohen Unterrichtsausfall plant die nordrhein-westfälische Landesregierung noch in diesem Jahr eine neue Stichprobe an den Schulen. Der Landesrechnungshof (LRH) hatte 2011 festgestellt, dass 4,8 Prozent des Unterrichts in NRW ausfallen.
Donnerstag, 13. Februar 2014
Weniger Abbrecher als Maßstab
DÜSSELDORF.
Die Senkung der Studienabbrecherquoten soll künftig als
Leistungsmaßstab für Fachhochschulen in NRW festgeschrieben werden.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) kündigte eine Ziel- und
Leistungsvereinbarung mit den 16 Fachhochschulen an, in der sich die
Hochschulen verpflichten sollen, die Abbrecherquote um 20 Prozent zu
senken. Derzeit brechen rund 26 Prozent der Bachelor-Studenten an
Fachhochschulen ihr Studium ab. Erstmals soll der Studienerfolg ein
wichtiges Leistungskriterium für Hochschulen sein.
Mittwoch, 12. Februar 2014
Auf dem Weg zum gemeinsamen Unterricht
Ab dem kommenden Schuljahr haben behinderte Kinder in NRW einen Anspruch auf einen Unterricht mit nichtbehinderten Kindern in sogenannten Regelschulen. Das beschloss im Oktober der Düsseldorfer Landtag mit der Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes.
Damit kam die Landesregierung der Konvention der UN von 2009 nach, die Deutschland zur schulischen Inklusion verpflichtet.
Donnerstag, 6. Februar 2014
NRW soll für Inklusion zahlen
DÜSSELDORF. Im Streit über die Kosten der Inklusion an Schulen zeichnet sich ein Erfolg der Kommunen ab. Vor dem heutigen Spitzengespräch der Kommunalen Spitzenverbände mit den Bildungsexperten der Landtagsfraktionen verwiesen Fraktionskreise auf ein bisher unveröffentlichtes Gutachten des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm, wonach den Kommunen in den kommenden vier Jahren Mehrkosten von zusammen 100 Millionen Euro durch das gemeinsame Lernen von Behinderten und Nicht-Behinderten entstehen werden.
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