DÜSSELDORF. Die Berufskollegs suchen verzweifelt neue Technik- und Informatiklehrer. Es fehlt aber auch an Lehrern für Mathematik und Naturwissenschaften. Laut Schulministerium könnte sich die Lücke an MINT-Lehrern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an Berufskollegs von heute rund 2000 auf etwa 5000 im Jahr 2029 erhöhen. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) will mit einer Offensive mehr Ingenieur-Studenten und Studienwechsler für den Lehrerberuf gewinnen.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Montag, 7. September 2015
Mittwoch, 12. August 2015
SPD denkt über G 8,5 nach
DÜSSELDORF. Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien beginnt heute für rund 2,5 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen wieder der Unterricht. NRW war Ende Juni als erstes der 16 Bundesländer in die Ferien gestartet und muss nun als erstes Land die Pforten seiner rund 6000 Schulen öffnen. Damit beginnt auch für 195 000 Lehrer wieder der Unterricht. Noch voller Spannung und Erwartungen gehen 148 200 i-Dötzchen an den Start - viele Grundschulen zelebrieren den Einstieg ins Schulleben aber erst morgen.
Donnerstag, 2. Juli 2015
Dauerstress macht Studenten mürbe
BERLIN. Dauerstress an deutschen
Hochschulen macht vielen Studenten so zu schaffen, dass sie
psychotherapeutische Hilfe suchen. Jeder Vierte (27 Prozent) gab in
einer Umfrage an, der Druck sei schon mal so hoch gewesen, dass ihm mit
den üblichen Entspannungsstrategien nicht mehr beizukommen war. "Knapp
die Hälfte von ihnen hat deshalb professionelle Hilfe in Anspruch
genommen", sagte der Vorstandschef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens
Baas, gestern in Berlin bei der Vorstellung zweier aktueller Studien
zur Studenten-Gesundheit. "In den meisten Fällen handelt es sich dabei
um ambulante Therapien oder Beratungsangebote an der Hochschule. Aber
immerhin sechs Prozent gaben an, bereits stationär behandelt worden zu
sein."
Nach Arznei- und
Patientendaten der TK hatten ärztlichen Diagnosen zufolge 30 Prozent der
Studentinnen psychische Probleme, männlichen Kommilitonen 15 Prozent.
Ausgewertet wurden Informationen zu 190 000 bei der TK versicherten
Studierenden für 2013. "Wir sehen, dass Studenten einer zunehmenden
Belastung ausgesetzt sind." (dpa)
Donnerstag, 25. Juni 2015
Samstag, 13. Juni 2015
Noten-Affäre: Wissenschaftsministerium macht dem NRW-Oppositionschef schwere Vorwürfe
DÜSSELDORF. In der Noten-Affäre wirft das NRW-Wissenschaftsministerium dem CDU-Landeschef Armin Laschet Pflichtverletzung vor. Als ehrenamtlicher Dozent der RWTH Aachen hatte Laschet die Noten für verschwundene Klausuren anhand privater Notizen rekonstruiert. Das Ministerium beklagt in einer rechtlichen Beurteilung, das "keinerlei für die Bewertung der Prüfungsleistung ausreichend aussagekräftigen Unterlagen existieren".
Einheitlichere Abiturprüfung angestrebt
BERLIN. Auf dem Weg zu einem einheitlicheren und damit auch bundesweit gerechteren Abitur wollen die Bildungsminister der Länder mit der Nutzung eines gemeinsamen Aufgabenpools ab 2017 vorankommen. Das beschloss die Kultusministerkonferenz einstimmig. Die Aufgabensammlung für Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch solle "nicht Gleichförmigkeit, aber Gleichwertigkeit erreichen". Die Länder können, müssen aber nicht für ihr jeweiliges Abitur auf den Pool zugreifen. (dpa)
Sonntag, 7. Juni 2015
Gute Note für leeres Blatt Papier
DÜSSELDORF. Die letzten Stunden haben Spuren hinterlassen: Sichtlich nervös und zerknirscht entschuldigt sich Armin Laschet vor den CDU-Fraktionstüren für die "Noten-Affäre" an der RWTH Aachen. Laschet steht unter Druck, weil dem Lehrbeauftragten 30 korrigierte Klausuren auf dem Postweg zum Prüfungsamt abhanden gekommen sind und er die Noten anschließend anhand von Notizen nicht ganz fehlerfrei "rekonstruiert" hat.
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