Die Herren und Damen Abiturienten überziehen erheblich die gültigen Verhaltensregeln in unserer Gesellschaft. Drogen, Waffen jeglicher Couleur und Glasflaschen als Wurfgeschosse sind an der Tagungsordnung, wenn sich bis zu 200 Abiturienten regelrechte Straßenschlachten liefern.
Polizei ist auch hier wieder gefordert und plant für die kommenden Jahre präventive Anstrengungen, die zu Lasten der Gesellschaft fallen. Es sieht so aus, als läge ein Defizit an Erziehungsmaßnahmen in einigen Familien der Schüler, vielleicht sind auch dort in unserer Zeit alte Strukturen eingebrochen.
Dann kommt sofort der Ruf nach Aufgaben der Schulen, die Erziehungsaufgaben aber auch nur marginal erfüllen können. Strafen fallen wieder einmal unter das Jugendstrafgesetzbuch, obwohl die erwachsenen Schüler schon Wahlrecht haben und ihre Entscheidung zum Studium selber in die Hand nehmen. Da wäre es sinnvoll, die straffällig gewordenen Schüler vom Abitur selbst auszuschließen.
Dr. Fritz HaunDer Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Donnerstag, 17. März 2016
Darf man diesen Schülern das Zeugnis der Reife erteilen?
Leserbriefe Zu den Berichten über Abi-Krawalle an Kölner Schulen:
Mittwoch, 16. März 2016
„Schluss mit lustig, das ist bitterer Ernst“
Duisburg. Zu den Krawallen der Mottowoche in Köln nimmt der Landesvorsitzende der GdP Erich Rettinghaus wie folgt Stellung:
„Diese ausufernde Gewalt mit Waffen und gefährlichen Gegenständen, ohne Rücksicht auf mögliche dauerhafte körperliche Schädigungen, ist nicht hinnehmbar. Anlass ist das Ende der Schulzeit, welches eigentlich gefeiert werden sollte.
„Verlosung“ von Gymnasialplätzen hat begonnen
Köln. Der Ansturm auf die Plätze an weiterführenden Schulen geht in die nächste Runde. Hoffen und Bangen, zweiter Teil: Nach dem Ende der Anmeldefrist an Gesamtschulen, die rund 800 angehende Fünftklässler ablehnen mussten, lief Freitag die Frist für die anderen weiterführenden Schulen ab. Besonders für die begehrten Plätze in fünften Klassen an Gymnasien wird es wieder spannend. Tausende Mütter und Väter von Viertklässlern fragen sich: Bekommt ihr Kind den gewünschten Platz?
Dienstag, 15. März 2016
Abikrieg - die "geistige Elite" Kölns "feiert" das Ende der Schulzeit
Köln. In Köln eskaliert ein Streit unter angehenden Abiturienten. Zuvor wurde der sogenannte "Abi-Krieg" in den Sozialen Netzwerken ausgetragen. Am Montag kam es dann zu ersten tätlichen Auseinandersetzungen. In der Folgenacht artet der Streit erneut aus: 200 Schüler gehen aufeinander los. Mittlerweile distanzieren sich viele Schüler von der Gewalt. Aber wie konnte es überhaupt dazu kommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Dienstag, 1. März 2016
Viele Lehrer fühlen sich überfordert
DÜSSELDORF. Fast jeder fünfte der 190 000 Lehrer in NRW sieht sich den steigenden Anforderungen an der Schule nicht mehr gewachsen. Mit Blick auf die Inklusion, die Beschulung der Flüchtlinge und das digitale Lernen fehlten Tausende Lehrer, sagte der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft VBE, Udo Beckmann. In einer Forsa-Umfrage erteilten Lehrer der NRW-Schulpolitik die schlechte Note 4,2 - im Bundesschnitt liegt die Bewertung bei einer 4,0.
Donnerstag, 11. Februar 2016
Schulversagen bleibt ein Problem
BERLIN. Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungssystem nach dem "Pisa-Schock" vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach. Und nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen hierzulande ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Daten der Pisa-Tests bis 2012 hervor.
Gut 140 000 Fünfzehnjährige in Deutschland erreichten demnach in diesem Zeitraum im Fach Mathematik bestenfalls das Kompetenzniveau 1, fast 70 000 Getestete waren sogar sehr schwach in allen drei Pisa-Vergleichsfeldern (Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Textverständnis).
Dienstag, 2. Februar 2016
In NRW fällt mehr Unterricht aus als offiziell angegeben
DÜSSELDORF. An den NRW-Gymnasien fallen deutlich mehr Unterrichtsstunden aus, als von der rot-grünen Landesregierung angegeben. Eine Erhebung der Landeselternschaft an 53 der 625 NRW-Gymnasien ergab in den Klassen 5 bis 9 im Schnitt 6,4 Prozent Ausfall.
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