DÜSSELDORF. Im Kampf gegen den Lehrermangel in NRW prüft das NRW-Schulministerium offenbar Möglichkeiten, Lehrer grundsätzlich flexibler an unterschiedlichen Schulformen einsetzen zu können. „Es gibt auf Sicht deutlich zu viele Gymnasiallehrer in NRW und deutlich zu wenig Lehrer für Grund-, Haupt und Förderschulen. Wir können gar nicht anders, als unsere Lehrer flexibler als bisher auf die Schulformen zu verteilen“, sagte ein hochrangiger Ministerialbeamter unserer Redaktion.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Montag, 20. August 2018
Samstag, 21. Juli 2018
Eltern in die Pflicht nehmen
Die „Forscher“ und „Experten“ und auch die Rundschau schaffen es, in zwei Artikeln und einem Kommentar zum Thema Bildung keinmal, die Eltern der Kinder zu erwähnen. Unser Grundgesetz gibt jedoch in Artikel 6 die Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder an die Eltern. Während der Schulzeit teilen sich Eltern und Schule diese Arbeit und Verantwortung. Vor der Schule sind die Eltern allein dafür verantwortlich, ein schulfähiges Kind einzuschulen.
Dies alles ist ebenso im Schulgesetz NRW als Schüler- und Elternpflichten festgelegt. Das ist geltendes Recht – und es bestimmt unser Bildungssystem, zu dem in Deutschland immer die Eltern gehören (Ausnahme: volljährige Schüler).
Montag, 9. Juli 2018
Endlich! - Inklusion unter Bedingungen
DÜSSELDORF. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) dreht den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern in NRW zurück. „Es wird weiterhin ein flächendeckendes Angebot an Förderschulen geben“, sagte Gebauer. Die noch bestehenden Förderschulen sollen wiederaufgebaut werden, auch die Eröffnung neuer Förderschulen ist wieder möglich. An Förderschulen werden ausschließlich behinderte Kinder unterrichtet. Den Gymnasien soll künftig selbst überlassen sein, inwieweit sie noch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufnehmen.
Samstag, 16. Juni 2018
Streit in NRW um die Realschulen
DÜSSELDORF. In der Schulpolitik driften Regierung und Opposition in Nordrhein-Westfalen zunehmend auseinander. Insbesondere der jüngste Vorschlag von CDU und FDP, Realschulen bei der Einrichtung von Hauptschulzweigen freiere Hand zu lassen, stößt bei der SPD auf Kritik.
37 Studenten brechen Prüfung ab – Uni fordert Stellungnahme
Hohenheim - 37 Studenten der Stuttgarter Universität Hohenheim haben mitten in einer Prüfung den Saal verlassen - und danach alle ein Attest desselben Arztes vorgelegt. Es seien entweder Schwindel und Sehstörungen oder Übelkeit und Erbrechen diagnostiziert worden, sagte Universitätssprecher Florian Krebs am Samstag.
Mittwoch, 11. April 2018
Bildungsforscher Klein über den Wert des Abiturs in NRW
Herr Klein, das Abitur in NRW bestehen fast alle. Ist die Prüfung zu einfach geworden?
Der Grund ist darin zu suchen, dass auf die Lehrer seit der Pisa-Studie ein Druck ausgeübt wird, dass jeder Lehrer, der eine Fünf oder Sechs vergibt, ein schlechter Lehrer ist. Die frühere NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat es vor einigen Jahren so propagiert. Entsprechend müssen die Lehrer, die Fünfen und Sechsen vergeben, am Wochenende Förderberichte schreiben. Dass die Lehrer die Berichte am Wochenende nicht schreiben wollen, liegt auf der Hand. Dann wird eben aus der Fünf eine Vier. Und so kommt es zu der Noteninflation.
„Nicht jeder braucht eine Eins“
Düsseldorf - Ruhe bitte! Das Abitur beginnt. Ab heute sitzen die Prüflinge aus NRW wieder in den Aulas, Klassenräumen und Turnhallen des Landes und versuchen sich an Graphen, Rechnungen und Gedichtinterpretationen. In drei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung müssen die Jugendlichen ausreichend Punkte erzielen. Los geht’s mit den Klausuren in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie, Chemie, Physik und Informatik. Zuletzt müssen die Schüler die Matheklausur am 2. Mai überstehen. Die mündlichen Prüfungen starten am 4. Mai.
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