Ludwigshafen. In nahezu jeder Schule gibt es Kinder und Jugendliche, die die nächsthöhere Klassenstufe aus den unterschiedlichsten Gründen nicht erreichen.
Was nun aber aus einer Ludwigshafener Grundschule aus dem Stadtteil Hemshof zu hören ist, sprengt alle Vorstellungskraft - und zwar im negativen Sinne. Wie der "SWR" berichtet, droht ein kollektives Sitzenbleiben von sage und schreibe 40 Erstklässlern.
Und alle fragen sich: Wie konnte das nur passieren?
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Freitag, 14. April 2023
Samstag, 18. März 2023
„Dafür wird man in Indien belächelt“: Mathe-Professor nimmt deutsches Abitur auseinander
Köln – Es muss etwas passieren im deutschen Bildungssystem. Darin sind sich eigentlich alle einig – Politiker, Lehrer, Eltern und Schüler. Doch es passiert: nichts. Auf den verpatzten Bildungsgipfel von Ministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP), an dem fast kein Bildungsminister teilnahm, folgte nun die Kultusministerkonferenz. Es geht darum, das Abitur anzugleichen.
Doch ist die Frage, wie man das Abitur in Bremen und Sachsen-Anhalt vereinheitlicht, wirklich das Problem an deutschen Schulen?
Montag, 13. März 2023
Abi kann bald jeder? Bildungsexperten warnen!
Deutschland - Welchen Wert besitzt das Abitur heutzutage eigentlich noch? Was auf den ersten Blick wie eine überhebliche und abschätzend formulierte Frage daherkommt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als berechtigte Sorge in hohen Bildungskreisen. Ebenso ist eine Debatte um inflationär verteilte Einser-Abis neu entfacht worden. Experten fordern ein Umdenken in Politik und Gesellschaft.
Was sagt es über eine Gesellschaft aus, die im internationalen Bildungsvergleich immer schlechter dasteht, aber so viele Einser-Abiturienten zählt wie nie zuvor?
Montag, 6. März 2023
Anteil der Jugendlichen ohne Abschluss stagniert seit Jahren
Zehntausende Jugendliche beenden Jahr für Jahr ihre Schulzeit, ohne zumindest einen Hauptschulabschluss in der Tasche zu haben. Obwohl einige Bundesländer Fortschritte gemacht haben, stagniert der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss seit Jahren bei etwa sechs Prozent.
Das geht aus einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. „Unsere Gesellschaft kann es sich angesichts des wachsenden Fachkräftemangels nicht leisten, diese Personen durchs Raster fallen zu lassen“, wird Klemm von der Stiftung zitiert.
Der Bildungsforscher machte einen Zehn-Jahres-Vergleich von 2011 bis 2021 - neuere Daten lagen demnach nicht vor, als die Studie erstellt wurde.
2021 standen rund 47 500 Schülerinnen und Schüler am Ende ohne Hauptschulabschluss da, das entspricht einem Anteil von 6,2 Prozent. 2011 waren es 6,1 Prozent gewesen. Bis 2013 sank die Quote auf 5,7 Prozent, seitdem stieg sie wieder an - bis auf einen „Knick“ im Jahr 2020, der laut der Studie einem „zurückhaltenden Umgang mit Schulleistungen“ während der belastenden Pandemie geschuldet ist.
Jungen und Heranwachsende mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind demnach besonders gefährdet. Laut der Studie machten Mädchen Stand 2020 nur 38 Prozent der Schulabgängerinnen ohne Abschluss aus.
Montag, 12. Dezember 2022
Grundschüler-Versagen zwingt uns zu Rückbesinnung auf erfolgreiche Lernmethoden
In allen Bundesländern sind die Leistungen der Grundschüler zurückgegangen. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung auf erfolgreiche Lernmethoden.
Die Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) über die Leistungen unserer Grundschüler in Mathematik und Deutsch (2021) hat alarmierende Befunde gebracht. In allen 16 Bundesländern sind die Leistungen gegenüber den Testergebnissen von 2011 (in Rechtschreibung: 2016) zurückgegangen. Alarmierend ist vor allem, dass die Zahl leistungsstarker Schüler genauso abgenommen hat wie die die Zahl derer, die den Regelstandard erreichen.
Bayern und Sachsen behaupten zwar weiterhin die Spitze, allerdings haben sich auch in diesen Ländern die Schülerleistungen verschlechtert. Die Rote Laterne teilen sich wie schon in den Vorjahren Bremen und Berlin. Zu den beiden notorischen Verliererländern gesellt sich neuerdings Brandenburg. Seine Schüler sind auf den Leistungsstand der beiden Schlusslichter abgesunken.
Wie krass das Versagen der Grundschüler ist, zeigen die Ergebnisse in Rechtschreibung. In Bremen erreichen 42,0 Prozent der Schüler nicht den Mindeststandard, in Berlin sind es 46,1 Prozent und in Brandenburg 45,7 Prozent. Der Mindeststandard in Orthografie markiert die Scheidelinie zum Analphabetismus.
Montag, 17. Oktober 2022
NRW deutlich unter Schnitt - Viele Viertklässler können schlecht schreiben und rechnen
| Auch das ZDF verfehlt "Mindeststandard"... |
Düsseldorf - Immer mehr Grundschulkinder in Nordrhein-Westfalen haben Probleme in den Fächern Mathe und Deutsch. Im Fünf-Jahres-Vergleich sind die Viertklässler in ihren Kompetenzen in diesen Fächern deutlich zurückgefallen. Das zeigt eine am Montag von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgestellte Studie, die im Abstand von fünf Jahren den Stand bei den Schülern repräsentativ untersucht. Bereits im Juli waren die Zahlen für ganz Deutschland vorgestellt worden. Jetzt folgte ein Vergleich nach Bundesländern.
Samstag, 9. Juli 2022
Vorsitzender von Lehrerverband will Leistungsprinzip zurück
Der Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Ralf Scholl, plädiert für die Rückkehr zum Leistungsprinzip im Unterricht. «Was wir an unseren Schulen brauchen, und was gar nichts kosten würde, ist die klare Ausrichtung: «Leistung muss sich wieder lohnen»», schreibt Scholl in einem Gastbeitrag für die «Badischen Neuesten Nachrichten» und das «Badische Tagblatt» (Samstag). «Schule ist ohnehin immer ein Schonraum, auch mit diesem Leistungsprinzip. Aber sie darf nicht zu einem alleinigen Schonraum verkommen.»
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