Düsseldorf. Unzufriedenheit mit den Schulen, immer schlechtere Abitur-Noten, zu wenig Lehrer, einer der letzten Plätze im bundesweiten Bildungsmonitor. Stellt sich die Frage: Bildung in NRW – Notstand oder Hoffnungsträger? Zu diesem Thema werden Wissenschaftler zum Wettstreit antreten.
Die Meldungen aus dem „Bildungsland NRW“ – so der griffige Online-Auftritt des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen – sind seit Jahren wenig vielversprechend. „Immer mehr junge Menschen fallen durchs Abitur“, „In NRW bewerten die Menschen die Schulen so schlecht wie in keiner anderen Region Deutschlands“, „Nordrhein-Westfalen schneidet in einer Bildungsvergleichsstudie erneut schlecht ab“, „Viele Schulleiter-Stellen unbesetzt“, „Schulsystem kaputt gespart“ – so lauten die Schlagzeilen. Grund genug, das Thema wissenschaftlich zu betrachten:






