Der Förderunterricht an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen soll in seiner bisherigen Form nicht weitergeführt werden. In den Grundschulen solle künftig mehr Unterricht in Deutsch und Mathematik erteilt werden, hieß es aus dem Schulministerium. Beabsichtigt sei, die Stundentafel anzupassen und für die beiden Fächer in jeder Jahrgangsstufe jeweils eine Stunde mehr vorzusehen. Zwei bisher variable Förderstunden pro Jahrgang würden dann verbindlich den Fächern Deutsch und Mathematik zugeordnet.
Damit werde ein klarer Schwerpunkt auf die Stärkung der Basiskompetenzen gelegt, hieß es weiter. Die Schulleistungsstudien der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler in NRW nicht gut genug lesen, schreiben und rechnen könnten.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Donnerstag, 20. Februar 2025
Mittwoch, 12. Februar 2025
Flucht aus dem Schuldienst?
Mehr als fünf Prozent der Lehrkräfte verlassen jedes Jahr dauerhaft den Schuldienst – fast drei Viertel davon vorzeitig. Und die, die ihren Job im Klassenzimmer aufgeben, tun das weit überwiegend nicht aus Alters- oder Gesundheitsgründen.
Gründe können etwa Mutterschutz und Elternzeit sein, aber auch ein Wechsel des Bundeslands oder ein Berufsausstieg aus Frust über die Arbeitsbedingungen.
Donnerstag, 30. Januar 2025
Wissen statt Kompetenzen, Meister statt Master
Wahlkampfprogramme gehören nicht gerade zur aufregendsten Bettlektüre. Nebst leeren und auf Hochglanz polierten Versprechungen und finanziellen Verlockungen für den Ausbau aller möglichen und unmöglichen Sozialprojekte bieten sie selten alternative Angebote. Im aktuellen Wahlkampf-Sprint lässt jedoch das Wahlprogramm der AfD aufhorchen. Deshalb fragt KONTRAFUNK direkt an kompetenter Stelle nach bei Nicole Höchst. Sie ist bildungspolitische Sprecherin der AfD im Deutschen Bundestag.
Herzlich willkommen, Frau Höchst!
Freitag, 24. Januar 2025
Umfrage: Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr
Zwei Drittel der Schulleiter berichten, dass die Gewalt an ihrer Schule gestiegen sei. Die Täter körperlicher Attacken sind meist Schüler, psychische Übergriffe üben vor allem Eltern aus. Zunehmend werden auch schulfremde Personen gewalttätig. Viele Schulbehörden versuchen, die Vorfälle unter den Teppich zu kehren.
Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr – und zunehmend gehören Lehrer zu den Opfern. Das belegen neue Zahlen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Lehrerverbandes VBE geben 60 Prozent der Schulleiter an, dass die Gewalt an ihren Schulen in den vergangenen fünf Jahren gestiegen sei. Besonders häufig kommt sie an Haupt-, Real- und Gesamtschulen vor – hier sagten sogar 74 Prozent der Schulleiter, dass die Gewalt zunehme. Nicht nur Schüler unter sich werden gewalttätig, sondern sie greifen auch Lehrkräfte an.
Dienstag, 21. Januar 2025
Elterncoaching an der Realschule Bergneustadt
Wenn Grundschüler auf eine weiterführende Schule wechseln oder Schüler nach ihrem Abschluss eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnen, dann wird immer wieder deutlich, dass die Leistungen von heute nicht unbedingt mit den Leistungen vergangener Jahrgänge gleichzusetzen sind. Das ist eine Entwicklung, die man so auch an der Städtischen Realschule Bergneustadt wahrgenommen hat. „Wir können nicht mehr das machen, was wir noch vor einigen Jahren gemacht haben“, sagte Unterstufenkoordinatorin Barbara Spiller im Gespräch mit OA durchaus besorgt.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. „Die Schüler arbeiten immer unstrukturierter. Das Gewusel im Heft zeigt das Chaos im Kopf. Und oft können die Kinder nicht länger als zehn Minuten am Stück konzentriert arbeiten“, erklärte die Lehrerin. Verändert hätten sich auch die Elternhäuser. Viele Eltern seien berufstätig oder auch alleinerziehend.
Sonntag, 19. Januar 2025
Studie belegt: Lehrer bevorzugen Kinder mit Migrationshintergrund bei Notenvergabe
Forscher haben Bewertungsfehler bei der Notenvergabe für Kinder mit Migrationsgeschichte festgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder nicht wie oftmals angenommen von Lehrern diskriminiert werden, wenn sie Noten vergeben, sondern bevorzugt.
Das Nachrichtenportal Der Spiegel interviewte Bildungsökonomin Julia Bredtmann.
Donnerstag, 16. Januar 2025
„Jagd“ auf Siebtklässler - Polizeieinsatz an Schule
Berlin (dpa/bb) - Erneut steht eine Berliner Schule wegen gewaltbereiter Schüler im Umfeld in den Schlagzeilen. Nach einer „Jagd“ auf einen Schüler der Friedrich-Bergius-Schule im Südwesten der Hauptstadt offenbar von Jugendlichen anderer Schulen musste die Polizei am Mittwoch zu einem größeren Einsatz anrücken. Außerhalb des Schulgeländes sei ein Siebtklässler „gejagt“ worden, bestätigte die Schulleitung der dpa.
Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet und aus einem schulinternen Schreiben zu den Vorfällen zitiert.
Ein mutmaßlicher Täter im Alter von 15 Jahren wurde nach Angaben der Polizei festgestellt. Die Schulleitung der Bergius-Schule sprach von einem Drohbrief auf Arabisch, der eingegangen sei. Am Donnerstagmorgen stand die Polizei vorbeugend vor der Schule. Es gehe um den „Schutz der Schüler“, sagte eine Vertreterin der Schulleitung.
Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) sagte am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, sie habe mit der Schule telefoniert und erneut einen Wachschutz angeboten. „Auch das ist mir vorhin am Telefon wieder abgelehnt worden.“
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