DÜSSELDORF. Die deutschen Schulleiter fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Das ist die zentrale Erkenntnis einer Forsa-Umfrage, die der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) am Freitag beim Schulleiterkongress in Düsseldorf vorstellte.
82 Prozent der 1200 in ganz Deutschland befragten Schulleiter gaben an, es belaste sie, dass Politiker bei ihren Entscheidungen den Schulalltag nicht genug beachteten. Für Nordrhein-Westfalen liegt dieser Anteil sogar bei 84 Prozent; hier wurden 252 Schulleiter befragt. Insgesamt geben sie der Schulpolitik nur die Note Vier.
Der Wirtschaft fehlen die geeigneten Lehrlinge, an den Universitäten stapeln sich die Studenten - was läuft schief im Land der Dichter und Denker?
Samstag, 10. März 2018
Mittwoch, 31. Januar 2018
Scheitern nach der Sechsten – was Eltern tun können
Für schätzungsweise gut 150.000 Jungen und Mädchen in NRW steht im Sommer der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. Für viele Eltern ist es eine Entscheidung, mit der sie sich sehr schwertun. Schließlich wollen sie keine falschen Weichen für die Zukunft ihres Kindes stellen. Sicher, die Grundschulen stehen den Eltern beratend zur Seite, allerdings ist ihre Empfehlung für eine weiterführende Schulform seit nunmehr knapp sieben Jahren nicht mehr bindend. Letztlich entscheidet nun wieder – wie schon vor 2006 – der Elternwille.
Allerdings scheinen viele Eltern die Leistungsfähigkeit ihrer Kinder zunehmend falsch einzuschätzen.
Samstag, 9. Dezember 2017
Leseleistungen bedenklich
BERLIN. "Es ist eine einzige Schande", stöhnt Wilfried Bos. Seit 16 Jahren untersucht der Dortmunder Bildungsforscher, wie gut Deutschlands Grundschüler im internationalen Vergleich abschneiden. Die neue Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) zeigt ernüchternde Trends: Die Schulen verhelfen den Kindern aus sozial schwächeren Elternhäusern heute noch weniger zum Erfolg als 2001. Noch mehr Kinder können zum Ende der Grundschule nicht so gut lesen, dass sie kleine Texte auch wirklich durchdringen.
Dienstag, 14. November 2017
Rolle rückwärts - Aus für „Turbo-Abi“ in NRW
Düsseldorf. Die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren Gymnasium (G9) soll in Nordrhein-Westfalen im übernächsten Schuljahr mit den heutigen Dritt- und Viertklässlern beginnen.
Das sieht der Entwurf für ein neues Schulgesetz vor, den das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf beschlossen hat. Danach soll das G9-Abitur wieder zur Regel werden. Auch G8 bleibt aber möglich.
Die Kosten für den Umstieg sollen nicht an den Kommunen hängen bleiben. Detailfragen sind in Eckpunkten für neue Ausbildungs- und Prüfungsordnungen geregelt, die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) vorstellte. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Veränderungen.
Donnerstag, 26. Oktober 2017
Schlechtes Ergebnis des Tests überrascht nicht
Zu Berichten zum Thema Bildung, zur Bildungsstudie der Kultusministerkonferenz und zum Kommentar "Zu langsam" von Jan Drebes schreiben zwei Lehrer.
Freitag, 13. Oktober 2017
Grundschüler haben sich seit 2011 im Schnitt deutlich verschlechtert
Deutschlands Viertklässler sind in den vergangenen fünf Jahren mit ihren Leistungen in Mathematik, Rechtschreibung und beim Zuhören zurückgefallen. Einzig beim Lesen konnten die getesteten Schüler das Niveau ihrer Vorgänger aus dem Jahr 2011 halten. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie IQB-Bildungstrends, die Wissenschaftler im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) zum zweiten Mal für Grundschüler erstellten.
Für NRW ergibt sich ebenfalls kein erfreuliches Bild.
Donnerstag, 7. September 2017
NRW-Polizei senkt Ansprüche an Bewerber
Rhein-Berg. Die Zeiten sind rosig für junge Menschen, deren Berufswunsch Polizeibeamter auf der Wunschliste ganz oben steht. "Es war noch nie so einfach, einen der begehrten Studienplätze an der Fachhochschule der Polizei zu bekommen", sagt Peter Tilmans, Einstellungsberater bei der Kreispolizeibehörde.
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