Dienstag, 27. Januar 2015

FDP-Vorschlag: „Kopfgeld“ für Hauptschüler

LINDLAR (Oberbergischer Kreis). Lindlarer Liberale wollen Eltern, die ihr Kind zur Hauptschule schicken, 1.000 € zahlen, weil die Anmeldezahlen nicht stimmen - Bürgermeister Ludwig entsetzt: "Das ist hanebüchen."

Dienstag, 20. Januar 2015

Kommt der Prüfer, läuft der Unterricht anders

DÜSSELDORF. Schon oft gab es Kritik an den Qualitätstests in den NRW-Schulen. Morgen kommen Experten im Landtag zu Wort. In Stellungnahmen äußerten sie bereits ihre Meinung. 

Mittwoch, 14. Januar 2015

Finnland will Schülern ab 2016 das Erlernen der Handschrift ersparen

HELSINKI. An solche Szenen aus der Schulzeit erinnern sich viele: Die Lehrerin malt in schönster Schnörkelschrift ein geschwungenes G oder L an die Tafel. Beim Nachmalen im eigenen Heft sehen die Buchstaben dagegen wie ein Gekrakel aus. Die Hausaufgabe: drei Reihen voller G's, vier Reihen L's. In Finnland bleiben Grundschülern diese Fingerübungen bald erspart. Ab dem Herbst 2016 müssen sie die Schreibschrift nicht mehr lernen - und sollen stattdessen dem flinken Tippen auf der Tastatur mehr Zeit widmen. 

Montag, 5. Januar 2015

Leserbriefe: "Unser Staat wertet Bildung ab"

Zum Bericht über den scheidenden Vorsitzenden der Telekom Stiftung, Ex-Außenminister Klaus Kinkel, der darin den Bundesländern vorwirft, im Schulbereich zu wenig zu kooperieren, schreiben zwei Leser:

Montag, 8. Dezember 2014

"Weniger Hausaufgaben"

OBERHAUSEN/MÜLHEIM.Die Koalitionsparteien SPD und Grüne haben am Wochenende jeweils auf kleinen Parteitagen den Weg freigemacht für Reformen beim umstrittenen "Turbo-Abitur" nach nur zwölf Jahren Schulzeit. Beide Parteien sprachen sich für wirksame und fühlbare Entlastungen der Schüler auf dem Weg zum G8 aus und bezogen sich auf die Empfehlungen des Runden Tischs vor einem Monat.

Dienstag, 11. November 2014

Intellektuelle "Entschlackung" des G8-Gymnasiums

DÜSSELDORF. Eine Woche nach der Abschlusssitzung des Runden Tisches zur Schulzeitverkürzung in Nordrhein-Westfalen hat das Schulministerium gestern Empfehlungen der Experten veröffentlicht. Der 24 Seiten starke Bericht enthält ein Zehn-Punkte-Programm zur Optimierung des achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) möchte noch in diesem Jahr den Landtag mit Leitentscheidungen befassen. Die neuen Regelungen sollen möglichst zum nächsten Schuljahr greifen. Die wichtigsten Punkte:

Montag, 25. August 2014

LESERBRIEFE: Inklusion erzeugt noch mehr Unruhe

Zu dem Kommentar von Herrn Eyermann über die Eingliederung der behinderten Schüler in die Regelschulen möchte ich folgendes sagen: Ich bin grundsätzlich dafür, dass behinderte Kinder die gleichen Bildungsmöglichkeiten erhalten, wie die nicht behinderten Schüler. Das Problem beginnt aber schon bei der Feststellung der Behinderung in nur körperlich oder geistig behinderte Kinder. Für nur körperlich behinderte Kinder sehe ich keine Schwierigkeiten in der Lernfähigkeit. Dadurch wäre die Erreichung des Lernziels in der Grundschule nicht gefährdet, auch nicht für die Kinder aus Migrantenfamilien aus Osteuropa und den islamischen Ländern. Für die Grundschüler mit großen Lernschwierigkeiten eignet sich eine Förderschule mit einer geringen Klassenstärke und mit den dafür pädagogisch ausgebildeten Lehrern am besten. Dort werden diese Kinder je nach der Schwierigkeit der Behinderung gefördert und gefordert, um gute Leistungen zu erzielen und in der Berufswelt ihre Chancen zu nutzen. Die Kinder in den Regelschulen erhalten die Möglichkeit, die Lernziele zu erreichen, um auf weiterführenden Schulen ihr Wissen zu erweitern. In der heutigen Berufswelt erhalten die Kinder nur eine Möglichkeit, den erstrebten Beruf zu erlernen. Eine zweite Chance gibt es nicht. 
Holger Köste